Auch Pfarrer brauchen einen Schreibtisch

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Wer an einen Pfarrer denkt, der hat zumeist dessen Tätigkeiten im Beichtstuhl oder während einer Kirchenmesse vor Augen. Nicht gedacht wird hingegen daran, dass ein Kirchenoberhaupt auch Verwaltungsaufgaben zu erledigen hat. Und in dieser Hinsicht muss eben auch ein Pfarrer selbst Hand anlegen. Es gehört einfach zu seiner beruflichen Tätigkeit, die Leitung der Kirche bzw. der Gemeinde zu übernehmen. Und für diese Aufgabe braucht man ein vernünftiges Arbeitsumfeld. Hochwertige Büromöbel werden also benötigt, damit man sich ein schönes Arbeitszimmer einrichten kann. Denn in nahezu allen Kirchen in Deutschland muss ein Büro vorhanden sein, wo man die täglichen Büroarbeiten erledigen kann.

Obwohl der Bedarf an Büromöbeln eigentlich selbstverständlich ist, sind viele Anbieter noch immer überrascht, wenn sich plötzlich ein Pfarrer bei ihnen meldet und sich beispielsweise einen Schreibtisch kaufen möchte. Ein Büromöbel-Händler aus Hamburg wurde erst kürzlich mit solch einem Erlebnis konfrontiert. Kurz vor Feierabend betrat der allseits bekannte Pfarrer das Geschäft und informierte sich über verschiedene Möbelstücke. Und wie sich zeigte, hatte der Geistliche in dieser Hinsicht ganz genaue Vorstellungen. Der zuständige Verkäufer erinnert sich: "Der Pfarrer suchte nach einem ganz speziellen Schreibtisch, den wir aber leider nicht im Angebot hatten. Ich schlug ihm eine Alternative vor, doch daran war er zunächst nicht sonderlich interessiert. Er war eben ein sehr anspruchsvoller Kunde. Erst nachdem ich ihm acht unterschiedliche Ausführungen zeigte, begann sein Interesse an unseren Schreibtischen zu wachsen. Letztendlich hat er sich dann tatsächlich für ein Modell aus unserem Sortiment entschieden."

Bei der Verabschiedung teilte der Pfarrer dem Händler sogar noch mit, dass immer mehr Geistliche sich ein Arbeitszimmer einrichten und dass der Bedarf daher stark ansteigen wird. Stellt sich also die Frage, ob ein Hersteller darauf reagiert und spezielle Büromöbel für Pfarrer produzieren wird. Der Bedarf wäre jedenfalls vorhanden, und so könnte diese besondere Geschäftsidee tatsächlich zu einem großen Kundenandrang führen. Man darf also gespannt sein, welcher Hersteller diese neue Kundengruppe berücksichtigt und das Angebot darauf abstimmt.